Echo Fields Festival
Webseiten- und Shop-Design plus Meta Ads für ein Open-Air-Festival in Freiburg. Zwei Ausgaben begleitet, von der Gestaltung bis zur Kampagne im Endspurt.
Ein Festival überzeugt nicht über Technik
Echo Fields ist ein elektronisches Open-Air-Festival vor den Toren Freiburgs, veranstaltet von der VuV Events GbR. Ich begleite den Auftritt seit dem ersten Festival 2025: über beide Ausgaben hinweg, von der Landingpage bis zur Werbekampagne im Endspurt.
Wer ein Festivalticket kauft, entscheidet nach Gefühl: Sieht das nach einem Abend aus, den ich nicht verpassen will? Design, Ladezeit und Struktur zahlen genau darauf ein oder eben nicht. Danach war die Arbeit ausgerichtet.
Auftritt und Shop als eine Einheit
Der häufigste Bruch im Ticketverkauf passiert dort, wo Besucher von der Festivalseite in einen fremden Shop wechseln. Plötzlich sieht alles anders aus, das Vertrauen fällt ab, der Kauf bricht ab.
Deshalb haben wir beides als eine Erfahrung gestaltet: die Website im dunklen Festival-Look mit einem einzigen, sehr präsenten Signalton, und den externen Ticketshop im gleichen Branding nachgezogen. Wer klickt, merkt den Wechsel kaum noch.
- Auftritt: Dunkles, plakatives Design, das die Ästhetik von Bühne und Lineup aufnimmt
- Shop-Design: Externer Ticketshop im Festival-Branding statt Standard-Oberfläche
- Struktur: Lineup, Recap, Anfahrt und Kontakt klar getrennt, jede Frage in einem Klick beantwortet
- Recap: Bilder und Aftermovie als Beleg dafür, dass sich das Kommen lohnt
Eine Landingpage, die nur eine Aufgabe hat
Für den Endspurt vor der Ausgabe 2026 kam eine eigene Ticket-Landingpage dazu: Preisstufen auf einen Blick, Countdown, Lineup-Band, die häufigsten Fragen direkt daneben und ein CTA, der auf dem Handy immer sichtbar bleibt. Kein Menü, das ablenkt, keine zweite Handlungsoption.
Diese Seite war das Ziel der Werbekampagne: der Ort, an dem alle Fragen beantwortet sind und nur noch ein Schritt bleibt.
Meta Ads: Sichtbarkeit genau dann, wenn entschieden wird
Sechs Tage vor dem Festival haben wir eine Meta-Kampagne mit überschaubarem Budget ausgespielt. Bewusst spät, in dem Zeitfenster, in dem bei Festivals die Kaufentscheidung tatsächlich fällt.
Die Zahlen:
- Rund zehn Prozent der Freiburger Bevölkerung erreicht, mit im Schnitt 1,7 Kontakten pro Person
- 0,17 € pro Klick bei einer Klickrate von 3,6 Prozent
Die klarste Empfehlung für die nächste Saison betrifft die Laufzeit: vier bis sechs Wochen vor dem Festival starten statt sechs Tage. Der Engpass war nie das Budget.
Die Zielgruppe stimmte, das zeigte der günstige Klickpreis. Ein Teil des Budgets blieb schlicht liegen, weil sechs Tage nicht ausreichten, es auszugeben.
Nach dem Festival
Direkt im Anschluss haben wir den Auftritt auf eine Archivstruktur umgebaut: Jede Ausgabe bekommt ihre eigene Seite mit Lineup, Fotos und Aftermovie. Das hält die Historie sichtbar, zahlt auf die Sichtbarkeit für die nächste Saison ein, und eine neue Ausgabe ist damit eine Sache von Minuten statt eines Relaunches.
Der Wert dahinter
Für den Veranstalter ist der greifbare Nutzen nicht die Website, sondern das, was sie ermöglicht: ein Auftritt, der das Festival ernst aussehen lässt, ein Kaufweg ohne Brüche, eine Kampagne mit nachvollziehbarer Reichweite, und eine ehrliche Auswertung, die sagt, was beim nächsten Mal anders laufen sollte.
Parallel betreue ich für VuV Events die Schwesterseite vuv.events.