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Leistung

App-Prototyping

In Tagen zur klickbaren Idee.

Bevor sechsstellige Budgets in ein Produkt fließen, sollte man wissen, ob es jemand benutzt. Ich baue in ein bis zwei Wochen einen echten, klickbaren Prototyp. Gut genug für Nutzertests, Investoren-Gespräche und die interne Entscheidung, ob es weitergeht.

Bevor Budget fließt

Die teuersten Softwareprojekte sind die, die gebaut werden, ohne dass jemand geprüft hat, ob das Ergebnis benutzt wird. Ein Konzept auf Folien beantwortet diese Frage nicht, weil niemand eine Folie bedienen kann.

Ein klickbarer Prototyp beantwortet sie. Nicht als Bildstrecke, sondern als etwas, das man jemandem in die Hand drücken kann mit der Bitte, damit eine Aufgabe zu erledigen. Was dann passiert, ist erkenntnisreicher als jede Diskussionsrunde.

Woran Produkte tatsächlich scheitern

CB Insights hat 431 gescheiterte VC-finanzierte Unternehmen ausgewertet, die seit 2023 geschlossen haben. Als häufigster Grund steht „Geld aufgebraucht“ mit 70 Prozent an der Spitze, aber das ist die Todesursache, nicht die Krankheit.

Der eigentliche Grund steht direkt dahinter: 43 Prozent scheiterten an fehlender Produkt-Markt-Passung. Sie haben etwas gebaut, das in dieser Form niemand dringend genug wollte. Das Geld ging aus, weil das Produkt nicht zog.

Genau diese Frage lässt sich vorher beantworten, und zwar deutlich billiger als hinterher. Nicht durch Marktforschung auf Folien, sondern indem man Menschen aus der Zielgruppe etwas in die Hand gibt und zusieht, was passiert.

Gründe für das Scheitern, 431 ausgewertete Fälle
Geld aufgebraucht
70 %
Produkt-Markt-Passung
43 %
Falscher Zeitpunkt
29 %
Stückkosten
19 %

Mehrfachnennungen möglich, deshalb summieren sich die Werte auf über 100 Prozent. Die hervorgehobene Zeile ist die, die sich mit einem Prototyp vorab prüfen lässt.

Quelle: CB Insights, 431 VC-finanzierte Schließungen seit 2023, März 2026

Wie viele Tests reichen

Eine verbreitete Sorge lautet, dass Nutzertests aufwendig sind und viele Teilnehmer brauchen. Für die Art von Erkenntnis, um die es hier geht, stimmt das nicht.

Die Nielsen Norman Group empfiehlt für qualitative Tests fünf Personen aus der Zielgruppe. Danach wiederholen sich die Beobachtungen, und der Nutzen jedes weiteren Teilnehmers fällt steil ab. Ihre Empfehlung: lieber drei kleine Testrunden mit je fünf Personen als eine große mit fünfzehn, weil man zwischen den Runden etwas ändern kann.

Wichtig ist die Abgrenzung: Fünf Personen decken Bedienprobleme auf. Für Aussagen über Nachfrage, Preisbereitschaft oder Marktgröße braucht es deutlich größere Stichproben und andere Methoden.

Was Sie bekommen

In ein bis zwei Wochen einen bedienbaren Prototyp des Kernablaufs, gut genug für Nutzertests, Investorengespräche und die interne Entscheidung, ob weitergebaut wird. Dazu eine Auswertung der Tests und eine klare Empfehlung.

Diese Empfehlung kann auch lauten: nicht bauen. Das ist kein verlorenes Projekt, sondern der günstigste Weg, ein teures zu vermeiden.

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Häufige Fragen zu dieser Leistung

Was unterscheidet das von einem Figma-Klickdummy?
Ein Klickdummy zeigt vorgezeichnete Bildschirme in fester Reihenfolge. Ein echter Prototyp reagiert auf Eingaben, speichert Zustand und lässt Umwege zu. Der Unterschied fällt im Nutzertest sofort auf, weil Menschen selten den gedachten Weg nehmen.
Kann der Prototyp später weiterverwendet werden?
Teilweise. Oberfläche und Ablauflogik lassen sich meist übernehmen, die Datenhaltung selten, weil ein Prototyp bewusst Abkürzungen nimmt. Ich sage vorher, was Wegwerfarbeit ist und was bleibt, damit Sie das einkalkulieren können.
Wie viele Nutzer braucht ein aussagekräftiger Test?
Für grundlegende Bedienprobleme reichen fünf bis acht Personen aus der Zielgruppe, danach wiederholen sich die Beobachtungen. Für Aussagen über Nachfrage oder Zahlungsbereitschaft braucht es deutlich mehr und andere Methoden.

Haben Sie ein ähnliches Vorhaben?

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