Ridian
Markenauftritt und Website für eine Scheduling-Plattform für Teams und Unternehmen. Von der Positionierung über das Logo-System bis zur mehrsprachigen Website.
Die Ausgangslage
Aus Kalender-Sync, dem Produkt für einzelne Nutzer, ist eine größere Plattform gewachsen: Terminabgleich für ganze Teams, Buchung von Räumen und Ressourcen, Anbindung von KI-Agenten und eine Schnittstelle für Entwickler.
Das ist ein anderes Produkt mit einer anderen Zielgruppe. Wer als Einzelner seine Kalender sauber halten will, entscheidet in fünf Minuten. Wer für ein Unternehmen eine Planungsinfrastruktur auswählt, prüft Datenschutz, Rechteverwaltung und Betrieb, und zwar mit mehreren Leuten.
Dafür brauchte es einen eigenen Auftritt. Nicht als Zweitmarke neben Kalender-Sync, sondern als die Marke, unter der die Plattform international antritt.
Eine Marke, die auf beiden Ebenen funktioniert
Der Name Ridian ist kurz, international aussprechbar und besetzt kein Fachwort, das in zwei Jahren eng wird. Dazu kam ein Logo-System aus Bildmarke und Wortmarke, das in beide Richtungen skaliert: als Favicon im Browser-Tab, als Aufkleber auf einem Laptop, als Kopf einer Rechnung.
Die Farbwelt bleibt bewusst reduziert. Ein kräftiges Blau als einzige Signalfarbe, dazu Schwarz, Weiß und eine Grauskala. Für ein Produkt, das Kalender zeigt, ist das eine praktische Entscheidung: Die Oberfläche ist voller farbiger Termine, und eine Marke mit eigener Buntheit würde dagegen arbeiten.
Das Ergebnis liegt als vollständiges Markensystem vor: Logo in allen Varianten, Farb- und Schriftdefinitionen, Vorgaben zur Bildsprache, Vorlagen für Social Media, Anzeigen und E-Mails. Die Gestaltung ist zusammen mit einem Designpartner entstanden, Steuerung und Umsetzung lagen bei mir.
Die Website
Die Seite musste zwei Zielgruppen gleichzeitig bedienen, ohne eine davon zu verlieren. Gelöst ist das über einen Schalter direkt im Hero: Teams und Unternehmen auf der einen Seite, Einzelnutzer auf der anderen. Beide sehen danach eine Seite, die für sie geschrieben ist.
Darunter folgt kein Funktionskatalog, sondern eine Reihe konkreter Abläufe. Was passiert, wenn zwei Kalender bei verschiedenen Anbietern liegen. Wie ein KI-Agent einen Termin einträgt, ohne Zugriff auf Inhalte zu bekommen. Wer im Team was sehen darf. Produkte dieser Art verkaufen sich über Nachvollziehbarkeit, nicht über Aufzählungen.
Technisch ist die Seite mehrsprachig angelegt und auf kurze Ladezeiten gebaut, inklusive der Grundlagen, die später für Werbung gebraucht werden: saubere Seitenstruktur, Messung und ein Einwilligungsbanner, das Dritt-Dienste erst nach Zustimmung lädt.
Was daraus geworden ist
Ridian läuft unter getridian.com, mit eigenem Auftritt für Teams und Unternehmen und einer klaren Abgrenzung zum Einzelnutzer-Produkt. Marke und Website stammen aus einem Projekt, weshalb beides zusammenpasst: dieselben Farben, dieselben Schriften, dieselbe Sprache auf der Website, in Anzeigen und in E-Mails.